ZENTRUM FÜR KINDERZAHNHEILKUNDE
Dr. med. dent. Lena Piehlmeier
Dr. med. dent. Niran Hajek-Al-Khatar
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Was ist eine professionelle Zahnreinigung oder PZR?

Trotz guter Zahnpflege zu Hause bilden sich oft an den schwer zugänglichen Stellen der Zähne hartnäckige Bakterienbeläge, die mit der Zahnbürste nicht entfernt werden können. Sie sind nicht nur unschön, sondern erhöhen auch das Kariesrisiko und sollten deshalb regelmäßig entfernt werden.

Diese gründliche Renigung und Politur alle Zahnoberflächen mit anschleißender Fluoridierung findet in netter, entspannter Atmoshäre und mit wohlschmeckenden Polierpasten statt. Die Zähne werden wieder glatt und blitzeblank; das beeindruckt Kinder! Sie merken sich das Gefühl danach... so sauber soll es immer sein...

Außerdem lernen unsere kleinen Patienten den "Zahnarzt" aus einem anderen Blickwinkel kennen und bauen Vertrauen auf.

Wie oft soll man eine PZR durchführen lassen?

Das hängt vom individuellen Kariesrisiko Ihres Kindes ab; wir besprechen dies gemeinsam nach einer gründlichen Untersuchung und Beratung.

 

 

Ab welchem Alter soll man Zähne putzen?

Ab dem ersten Milchzahn! Das bedeutet ab dem 6. Monat mit einem Hauch Zahnpasta auf der Babyzahnbürste abends - nach der letzten Mahlzeit - putzen. Danach nur noch Wasser ins Fläschchen geben.

Warum sind gesunde Milchzähne wichtig?

Schöne gesunde Milchzähne sind nicht nur für die Sprachentwicklung, das gesunde Selbstvertrauen des Kindes wichtig, sie sind auch die Voraussetzung für ein gesundes bleibendes Gebiss.

Karies ist eine ansteckende Krankheit, die noch lange bevor ein "Loch" sichtbar wird, beginnt. Wenn einmal gefährliche Kariesbakterien die kindliche Mundhöhle besiedelt haben, sind nicht nur Milchzähne, sondern auch ihre Nachfolger in Gefahr. 

Sechs Jahre lang - ca. vom 6. bis zum 12. Lebensjahr -  stehen im Mund Milch- und bleibende Zähne Seite an Seite. Erkrankte Milchzähne können - wenn sie nicht behandelt werden - die neuen bleibenden Zähne anstecken.  

Gesunde Ernährung, vernünftiger Umgang mit Süßem und süßen Getränken, regelmäßige richtige Zahnpflege mit fluoridhaltiger Zahnpasta und zahnärztliche Kontrollen helfen  Milchzähne gesund zu erhalten und somit auch das Kariesrisiko für bleibende Zähne gering zu halten.

Ist Fluorid sinnvoll, bzw. ungefährlich?

Ja! Fluorid ist ein natürliches Spurenelement und sehr wichtig zur Stärkung des Zahnschmelzes. Die moderne Forschung empfiehlt deshalb das regelmäßige Putzen mit fluoridhaltiger Zahncreme.

Bei Kindern unter 6 Jahren bitte Kinderzahnpasta mit 250 bis 500 ppM Fluorid verwenden und bis zum 2. Geburtstag einmal täglich, später mindestens zweimal täglich putzen. 

Erwachsene und Kinder ab dem Schulalter sollten  eine Zahncreme für Erwachsene (1000 bis 1500 ppM) verwenden. Kinder, die den "scharfen" Geschmack nicht mögen, können mit einer Juniorzahnpasta putzen. Diese gibt es schon von vielen Herstellern, sie schmeckt milder und enthält trotzdem die notwendige höhere Fluoridmenge. 

Fluorid wirkt vor allem auf der Zahnoberfläche, deshalb ist das tägliche putzen mit einer dem Alter entsprechenden fluoridhaltigen Zahnpasta die beste Kariesvorsorge!

Eine sinnvolle unterstützende Maßnahme für die ganze Familie ist das Kochen mit Fluorid-Speisesalz.

Was ist Xylit oder Xylitol?

Xylit ist ein natürlicher Zuckeraustauschstoff, der sehr gut in der Diabetesforschung und in der Zahnheilkunde - besonders in Finnland - untersucht ist. Dieser "Holzzucker" kommt in zahlreichen Obst- und Gemüsesorten vor. Er wird aus Birkenrinde, Maiskolben und Laubbäumen hergestellt, sieht aus wie Zucker, süßt wie Zucker und hat ca. 40% weniger Kalorien als Zucker.

Zucker fördert Karies - Xylit fördert die Zahngesundheit!

Regelmäßig angewendet, wirkt Xylit gleich mehrfach positiv:die leckere Süße fördert die Speichelbildung. Dies wiederum unterstützt die Wiedereinlagerung von Mineralien in den Zahnschmelz und die Verdünnung von schädlichen, von Bakterien verursachten Säuren. Unter Anwesenheit von Xylit verbessert sich die Mundflora: Kariesbakterien werden weniger, das Mundmilieu gesünder, die Zahnoberflächen glatter.

Weniger Belag bedeutet geringeres Kariesrisiko!

Wir beraten Sie gerne und empfehlen Ihnen die für Ihr Kind geeigneten Xylitanwendungen.

Was tun bei einem Zahnunfall?

Zuerst sollte man versuchen, solche Unfälle zu vermeiden. Trendportarten wie Skateboarden, Inlineskating, Rollerfahren tragen dazu bei, dass die Zahl der Zahnunfälle stark zunimmt. 35% aller Kinder erleiden einen solchen Unfall, in 80% sind Schneidezähne betroffen. Vorsorglich sollte ein beim Zahnarzt oder Kieferorthopäden angefertigter Sportzahnschutz getragen werden. Kommt es trotzdem zu einem Zahnunfall, sollte man immer sofort nach dem ausgeschlagenen Zahn bzw. abgebrochenen Zahnstücken suchen, vorsichtig an der Zahnkrone (nicht an der Wurzel!) anfassen und in einem geeigneten Transportbehälter (z.B. Dentosafe aus der Apotheke) oder in kalter H-Milch aufbewahren und sofort einen Zahnarzt aufsuchen. Nicht trocknen! Nicht reinigen! In H-Milch kann man einen Zahn bis zu 4 Stunden aufbewahren, im Dentosafe noch länger.

Wenn ein Milchzahn gezogen werden muss ...

... sollte in den meisten Fällen - je nach Alter des Kindes - ein Platzhalter gemacht werden. Die Gefahr, dass Nachbarzähne in die Lücke einwandern und den Platz für den nachfolgenden bleibenden Zahn einnehmen ist sonst zu groß (ähnlich wie wenn man aus einem vollen Bücherregal ein Buch heraus nimmt). Über die verschiedenen Möglichkeiten berät Sie ihr Kinderzahnarzt oder Kieferorthopäde.

Was ist ein "Kofferdam"?

Ein wirklich komisches Wort ... es handelt sich ein für die Kinderzahnheilkunde unverzichtbares Hilfsmittel, um die Kinderbehandlung sicherer, angenehmer und schneller durchführen zu können. Es ist ein Gummi ("Regenschirm"), der über die Zähne gespannt wird, nur der zu behandelnde Zahn wird freigelegt. Dadurch werden Zahnfleisch und Zunge vor Verletzungen (z.B. bei plötzlichen Bewegungen des Kindes) geschützt und Geschmacksirritationen durch diverse Materialien vermieden.

Welche Füllungsmaterialien gibt es und was zahlt die Kasse?

Bei Milchzähnen wird oft Zement (Glasionomerzement)  verwendet. Diese von den gesetzlichen Krankenkassen übernommenen Zahnfüllungen sind gelblich-zahnfarben, etwas weicher und brüchiger als Kunststofffüllungen. Leider müssen sie in gewissen Abständen ausgebessert bzw. erneuert werden. Sie sind gut für Milchzähne geeignet, die in 1-2 Jahren ausfallen.  Bei jüngeren Kindern und bleibenden Zähnen sind hochwertigere Materialien besser geeignet, da hier die Füllungen möglichst lange halten sollen. Es handelt sich um moderne zahnfarbene, mit dem Zahn durch einen "Zwischenkleber" verbundene Kunststofffüllungen, die aufwendiger im Material und Verarbeitung und deshalb mit einer Zuzahlung verbunden sind. Amalgamfüllungen sollten in der modernen Kinderzahnheilkunde kaum noch Verwendung finden. Bei größeren Defekten können Milchzähne mit speziellen vorgefertigten Milchzahnkronen ("Prinzessinnen"- oder "Ritterzähnen") versorgt werden. Diese schützen den Zahn bis er ausfällt und die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Mein Kind hat Angst - welche Möglichkeiten gibt es?

Das ist ein häufiges Problem! Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, sie können sich nicht "zusammenreißen", sie lassen ihren Gefühlen freien lauf, sie wehren sich... die Verletzungsgefahr für Zahnfleisch und Weichteile ist groß, die "normale Zahnbehandlung" oft nicht möglich. Auch dafür gibt es Lösungen: je nach Dringlichkeit des Problems kann man die kleinen Patienten in Vorbereitungsterminen an die Behandlung sanft heranführen und gewöhnen. Auch unter Anwendung moderner Lachgasanalgesie können sich ängstliche Kinder besser entspannen und so erfolgreich behandelt werden. In dringenden Fällen kann man mit einem Beruhigungsmittel den Termin angenehmer gestalten. Bei größerem Behandlungsbedarf, bei sehr kleinen, ängstlichen Kindern oder bei Kindern mit Behinderungen - ist die Behandlung in Narkose notwendig. Diese Behandlungen werden in unserer eigenen, modernst ausgestatteten und den Praxisräumen angeschlossenen Tagesklinik durchgeführt.  Erfahrene  Kinderanästhesisten und Anästhesieschwestern kümmern sich zusätzlich um das Wohl Ihres Kindes. Sie sind dabei, wenn Ihr Kind einschläft und wieder aufwacht. Nach der Behandlung darf Ihr Kind im netten "Schlafzimmerchen" in ihrem Beisein ca. 1-2 Stunden ausschlafen.

Die Entscheidung, wie ihr Kind behandelt werden soll, treffen die Eltern mit der Zahnärztin nach einer gründlichen Untersuchung und Beratung.


Tut die Zahnbehandlung weh? Haben Milchzähne auch Nerven?

Milchzähne haben auch einen Nerv und das sogar - im Verhältnis zur Zahngröße - einen relativ großen. Das bedeutet, unbehandelte Karies führt zu Schmerzen, Entzündungen, manchmal sogar zum Zahnverlust! Eine rechtzeitige Versorgung mit Füllungen ist deshalb sehr wichtig. Der Grundsatz in der Kinderzahnheilkunde ist: Die Behandlung soll möglichst schmerzfrei sein. Die örtliche Betäubung ("Zahnmarmelade" und "Schlafwasser für den Zahn") kann so trickreich gemacht werden, dass die Kinder sie gar nicht mitbekommen.

Darf ich bei der Behandlung dabei sein oder ist es besser im Wartezimmer zu bleiben?

Natürlich wollen die meisten Kinder, dass eine Vertrauensperson mit zur Behandlung kommt. Kleine Kinder brauchen die Unterstützung, größere (ab ca. 4-5 Jahre) verhalten sich im Behandlungszimmer ohne Begleitung oft kooperativer und "erwachsener". Sie können diese Entscheidung durch ihre eigene innere Einstellung wesentlich beeinflussen. Wenn Sie fragen: "Möchtest du ganz alleine, ohne mich gehen?" kann das Kind nur mit "Nein" antworten. Sie können aber sagen:" Du kannst auch ohne mich gehen, vielleicht macht das sogar mehr Spaß. Ich bleibe hier im Wartezimmer, bis du fertig bist....du kannst einen Kinderfilm anschauen und ich kann inzwischen hier etwas lesen".

Wenn behandelt werden muss ...Terminvorbereitung

... ist es am besten, Sie sagen Ihrem Kind vor dem Termin nur, dass die Kinderzahnärztin die Zähne wieder sauber und gesund macht. Bitte keine Ausdrücke wie "bohren", "Spritze" oder "es wird nicht weh tun" verwenden. Überlassen Sie die Kommunikation dem Behandler. Wir Kinderzahnärzte haben eine spezielle bildreiche und kindgerechte Sprache, wir arbeiten mit Ablenkung, Unterhaltung und mit beruhigenden, sog. hypnotischen Sprachmustern. Das Ziel ist das Vertrauen des Kindes zu gewinnen - auch für die Zukunft - und aus der Behandlung eine möglichst schöne und positive Erfahrung fürs Kind zu machen.

Bitte beachten Sie: Für Klein- und Vorschulkinder sind Vormittagstermine am besten geeignet. Vormittags sind Kinder ausgeruht, einfach "besser drauf" und dadurch eher  in der Lage eine erfolgreiche Behandlung mitzumachen. Nachmittags sind Kinder müde und deutlich weniger kooperativ.

Wie kann man Zahnzwischenraumkaries vermeiden?

Indem man auf die Ernährung achtet und rechtzeitig (ab ca. 4 Jahre) mit der Anwendung der Zahnseide beginnt. Dies kann man sich in der Zahnputzschule KIDS PROFI CLUB zeigen lassen.

Mein Kind hat gute Zähne - das sehe ich beim Putzen - muss ich trotzdem alle 6 Monate zu Kontrolle?

Auf jeden Fall! Es gibt Karies, die man nur schwer feststellen kann. Z.B. das beginnende Löchlein im Zahnzwischenraum ist auch vom Zahnarzt schwer zu entdecken. Deshalb muss man bei Kindern ab ca. 4J. ab und zu eine Röntgenaufnahme der Zähne machen. Unsere Praxis verfügt über ein modernes und strahlenarmes digitales Röntgensystem.

Was ist eine Versiegelung?

Darunter versteht man das Abdichten der tiefen Einziehungen der Backenzähne mit einem Spezialkunststoff um Beläge und somit Karies in den Vertiefungen zu verhindern. Jugendliche Zähne mit sehr tiefen Grübchen, die für die Zahnbürste schlecht zu erreichen sind, gelten als besonders gefährdet. Auch Milchzähne können versiegelt werden. Die Erfahrungen zeigen, dass durch die Versiegelung die Kariesgefahr um ca. die 50% reduziert wird. Die Versiegelung ist völlig schmerzfrei und schützt die Kauflächen wirksam vor Karies.

Kann man das Kariesrisiko bei meinem Kind feststellen?

Es gibt einfache Wattestäbchentests, die die Aktivität der Kariesbakterien im Mund anzeigen. Sie sind schon bei gesundem Gebiss sinnvoll, z.B. wenn Kinder viel naschen. Je nach Ergebnis kann und soll man dann die Mundhygiene intensivieren und die Ernährungsgewohnheiten rechtzeitig umstellen. Fragen Sie uns danach, wir beantworten gerne alle Ihre Fragen.

Wie entwickeln sich Zähne?

Schwangerschaft

  • 8.- 10. Woche: Die ersten Milchzähne beginnen sich zu entwickeln
  • 11.-40. Woche: Mineralisation aller Milchzähne, Calcium sehr wichtig!

Geburt

Alle Milchzahnkronen sind fertig, Wurzeln müssen sich noch ausbilden

Nach der Geburt

  • mit ca. 6 Monaten kommen der ersten Milchzähne (die unteren Schneidezähne). Die ersten bleibenden Backenzähne entwickeln sich im Kiefer.
  • ca. 3 Jahre: das Milchgebiss ist vollständig (20 Zähne)
  • ca. 6 Jahre: die ersten bleibenden Backenzähne (6er) kommen
  • 6-8 Jahre: erste Phase der Zahnwechsels beginnt - Schneidezähne kommen durch
  • 10-12 Jahre: zweite Phase des Zahnwechsels - die letzten Milchzähne (Backenzähne) fallen aus und die bleibenden Backenzähne nehmen ihre Stelle ein

Mit ca. 12-13 Jahren haben Jugendliche in der Regel keine Milchzähne mehr.
Bis zum 18.-21. Lebensjahr kann - falls vorhanden - noch der letzte Zahn durchbrechen: der Weisheitszahn.

Das Lutschen am Daumen oder Schnuller - wann soll man es abgewöhnen?

Spätestens zwischen dem 2. und 3. Lebensjahr sollte das Lutschen abgewöhnt werden, sonst kann es zur Verformung der Kiefer kommen. Zungenfehlfunktion und evt. Sprachfehler können die Folge sein. Sprechen Sie das Thema immer wieder an, erklären Sie ihrem Kind, dass es schon "zu groß" ist, Lutschen ist was für Babys... Machen sie mit Ihrem Kind ein Tauschgeschäft oder lassen Sie Schnuller von der Schnullerfee, vom Nikolaus u. ä. abholen. Wenn alles nicht hilft, helfen Kinderzahnärzte oder Kieferorthopäden weiter.

Mein Kind will nicht Zähne putzen!

Da sind Phantasie und Tricks seitens der Eltern gefragt! Versuchen sie es mit Ablenkung: Lassen Sie die Zahnbürste zur Lieblingsmusik ihres Kindes auf den Zähnen "tanzen" oder laden Sie sich die kostenlose App der Zahnärzte Bayern auf Ihr handy und schon haben Sie eine musikalische Zahnputzuhr für Kinder! Oder machen Sie eine "Verfolgungsjagd" auf Karius und Baktus... Bei den ganz Kleinen hat sich das Zähneputzen auf dem Wickeltisch im Liegen bewährt, vielleicht hängen Sie ein Mobile über dem Wickeltisch auf? Oder Sie erzählen eine lustige Geschichte? Ein lachender, offener Mund - und die Zahnbürste hat es leichter... Die Zeit des Zähneputzens soll nicht zum Machtkampf werden, besser zu einer Zeit der Zuwendung, dann werden es auch die Kinder mögen... Auf jeden Fall: Lassen Sie das Putzen nicht ausfallen! Versuchen Sie konsequent zu sein. Eltern sollten ihren Kindern bis mindestens zum Schulalter die Zähne nachputzen. Später alle paar Tage selber putzen lassen, danach "Stichprobenkontrollen" machen.

Wann soll ich mit meinem Kind das erste Mal zum Zahnarzt? Und wie oft?

Am besten dann, wenn die ersten Zähnchen da sind. Die Beratung der Eltern steht hier im Vordergrund: zur Mundhygiene, Ernährung und zur Vermeidung schädlicher Gewohnheiten. Wertvolle Tipps zur häuslichen Zahnpflege helfen spätere Schäden zu vermeiden. 

Regelmäßige Zahnarztbesuche alle 6 Monate: ein leben lang für groß und klein!

 

Was ist eine Schmelzhypoplasie oder MIH?

Es handelt sich um eine auf einzelne Zähne begrenzte Störung der Zahnschmelzbildung, deren Ursachen noch nicht genau erforscht sind. Die Zähne - häufig sind es die ersten bleibenden Backenzähne - sind  gelblichweiß oder braun gefleckt, nicht so glatt und widerstandsfähig wie gesunde Zähne.

Diese Zähne bedürfen besonderer Aufmerksamkeit und Sorgfalt bei der täglichen Mundhygiene. Es ist sehr wichtig, gesunde Verhältnisse im Mund zu schaffen und zu erhalten. Das bedeutet:

- eine optimale häusliche Zahnplege

- den Konsum zucker- und säurehaltiger Speisen und Getränke einschränken

- zahnärztliche Kontrolle alle 2 bis 3 Monate

- regelmäßige Maßnahmen zum härten des Zahnschmelzes mit Fluorid oder mit einer   Zahnschutzcreme auf Milchkasein-Basis (Tooth Mousse oder MI Paste).

 

 

 

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DACHVERBÄNDE
KZVB (Kassenzahnärztliche Vereinigung Bayern)
Fallstr. 34
81369 München
www.kzvb.de
BLZK (Bayerische Landeszahnärztekammer)
Fallstr. 34
81369 München
www.blzk.de